Der Geisteszustand der Belgierin Sandra N. (38), die des Mordes an der 82-jährigen Rini Ansems verdächtigt wird, wird untersucht.
Dies wird von Quellen aus dem Umfeld der Ermittlungen bestätigt.
Zurechenbar
Angeblich gibt es Zweifel an der geistigen Verfassung der Frau aus Vroenhoven, Belgien. Die Ermittlungen sollen zeigen, inwieweit Sandra N. zum Zeitpunkt des Mordes, den sie angeblich begangen hat, zurechnungsfähig war.
Beschränkungen
Der Fall ist vorerst unter Verschluss, was bedeutet, dass Sandra N. nur Kontakt zu ihrem Anwalt haben darf. "Ich kann mich daher auch nicht zu Fragen rund um diesen Fall äußern", sagte Anwalt Serge Weening. Die Untersuchungshaft der Belgierin wurde nun zum zweiten Mal verlängert; sie wird mindestens einen weiteren Monat in Untersuchungshaft bleiben.
Errötete Hände
Die Mutter der Verdächtigen äußerte sich zuvor in Het Belang van Limburg zu dem Fall. Am Tag des Mordes stieg ihre Tochter mit blutigen Händen in das Auto. In einem Koffer, der ihrer Tochter gehörte, fand Mutter Jeannine einen blutigen Mantel und ein Handtuch, eine Gartenschere und das Messer, mit dem Ansems vermutlich getötet wurde.
Großmutter Rini
Ansems, von Bekannten liebevoll Oma Rini genannt, wurde am 26. Januar tot in der Garage ihres Hauses in Wolder aufgefunden. Sie starb an mehreren Messerstichen.