Maastricht - Wie der Bassist der Heideroosjes in einem Fall von Kinderpornografie ins Spiel kam, will das Justizministerium jetzt nicht sagen. Die
Aktuelles Strafverfahren
Verwaltung verrät Menschenschmuggler (Telegraph.co.uk)
Bei den Ermittlungen im Zusammenhang mit dem groß angelegten Menschenschmuggel durch zwei Männer in Eindhoven haben die Ermittlungsbehörden ein Notizbuch gefunden, das als Aufzeichnungen diente. Es beschreibt genau, welche der vielen Tausend Syrer und wohin genau aus ihrem Heimatland in unser Land und andere Teile Europas gebracht wurden.
Außerdem wurde das pro geschmuggeltem Landsmann verdiente Geld notiert.
Zuverlässige Quellen aus dem Umfeld der Ermittlungen bestätigten gegenüber De Telegraaf, dass diese "felsenfesten Beweise gegen die Männer gefunden wurden". Die verdächtigten Cousins Zeiad (35) und Khalid D. (26), in deren Haus das besagte Schreiben mit arabischen Texten gefunden wurde, haben bei den Verhören durch die Ermittler inzwischen ein Geständnis abgelegt.
Saisonarbeit
Zeugen sagten aus, dass die Verdächtigen ihre eigenen Praktiken als saisonale Arbeit betrachteten. "Im Winter war es auf den Booten, die zu den Häfen in der Türkei und in Griechenland fuhren, zu kalt, so dass die Schmuggler hauptsächlich die Sommermonate wählten, um Menschen aus Syrien herüberzubringen."
Zeiad, der mutmaßliche Drahtzieher des Menschenschmuggels, erklärte den Ermittlern, dass er selbst in der Vergangenheit ebenfalls als Flüchtling in unser Land gekommen sei und er deshalb seinen Landsleuten in Not helfen wollte. "Mein Mandant hat dafür eine Aufwandsentschädigung pro Person erhalten", sagte seine Anwältin Françoise Landerloo.
"Die Tatsache, dass dieses Notizbuch bei ihm zu Hause gefunden wurde, ist natürlich nicht clever, aber das ist alles, was ich dazu sagen möchte", sagte Landerloo. Khalid D. hat gestanden, als bezahlter Kurier Flüchtlinge aus Budapest und Wien in die Niederlande geschmuggelt zu haben, so sein Verteidiger Wouter Smeets.
Die Untersuchungshaft der beiden Cousins wurde gestern vom Gericht in Zwolle um 90 Tage verlängert. Ein dritter Verdächtiger in diesem Fall, Mohammed A., wurde inzwischen in Deutschland verhaftet. Ihm wird vorgeworfen, für den groß angelegten Schmuggel von Syrern zu unseren östlichen Nachbarn verantwortlich zu sein.
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