Maastricht - Wie der Bassist der Heideroosjes in einem Fall von Kinderpornografie ins Spiel kam, will das Justizministerium jetzt nicht sagen. Die
Aktuelles Strafverfahren
Verdächtiger der Unzucht verjagt
Freigelassener Eigentümer PuberEnzo kehrt nicht in sein Haus in Heerlen zurück
Die Freilassung des Besitzers des privaten Tierheims PuberEnZo, dem Unzucht vorgeworfen wird, hat im Heerlener Stadtteil Schaesbergerveld, in dem der Mann wohnt, für große Aufregung, Vandalismus und Brandstiftung gesorgt. Auf dringenden Rat der Polizei hat der 42-jährige Besitzer des Tierheims beschlossen, nicht in sein Haus in der Goselingstraat zurückzukehren. Gestern wurde sein Haus unter Aufsicht der Polizei geräumt. Die Polizei geht davon aus, dass nun, da bekannt ist, dass der Mann auszieht, wieder Ruhe in der Nachbarschaft einkehren wird.
Der Mann aus Heerlen, der acht Monate im Gefängnis von Vught verbracht hatte, wurde am Dienstagnachmittag vom Vorwurf des sexuellen Missbrauchs von Kindern in seiner Obhut freigesprochen. Allerdings wurde er wegen Besitzes von Kinderpornographie und Schusswaffen zu sechs Monaten auf Bewährung und 240 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Nach dem Urteilsspruch wurde der Mann freigelassen.
Unmittelbar nach der Verkündung des Urteils am Dienstagnachmittag erhitzten sich die Gemüter, sagt Piet Tans, Sprecher der Polizei von Limburg-Süd. "Sowohl unter den Anwohnern als auch unter den Jugendlichen, die behaupteten, seine Opfer zu sein. An diesem Nachmittag kam es zu Vandalismus in seinem Tui. Wir haben dem Besitzer daraufhin dringend geraten, woanders Schutz zu suchen. Das tat er dann auch. Am Dienstagabend wurde ein Wohnwagen auf seiner Rückseite in Brand gesetzt. Auch die Hintertür des Hauses wurde aufgebrochen. Das Feuer war so stark, dass einige Nachbarn vorübergehend evakuiert werden mussten."
Nach Angaben von Anwohnern standen am Dienstagnachmittag etwa 15 Jugendliche vor dem Haus, um auf den freigelassenen Mann zu warten. Als er nicht auftauchte, kam es zu Vandalismus. Der Besitzer kann nicht mit viel Sympathie in der Nachbarschaft rechnen, sagt ein anderer Straßenbewohner. "Wenn diese Jugendlichen es nicht getan hätten, hätten wir uns um ihn gekümmert", sagt er.
Die Polizei hat keine Verhaftungen vorgenommen. "Es kursierten die wildesten Gerüchte. Es wurden Beschreibungen von möglichen Tätern gegeben, aber damit können wir nicht viel anfangen", erklärte Tans.
Der Anwalt Serge Weening sagt, dass es schon früher Vandalismus am Haus seines Mandanten gegeben hat.
Der/die Angeklagte(n) in diesem Fall wird/werden unterstützt von:
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