Maastricht - Wie der Bassist der Heideroosjes in einem Fall von Kinderpornografie ins Spiel kam, will das Justizministerium jetzt nicht sagen. Die
Aktuelles Strafverfahren
Streit im Ferienhaus führte zum Tod von Andy de Heus' (1Limburg.nl)
Der Markthändler Andy de Heus (30) wurde in einem Ferienhaus in Stevensweert erschossen, nachdem er mit Ronnie S. (51) in einen Streit geraten war. Das hat der Hauptverdächtige nach Angaben seines Anwalts bei der Polizei angegeben.
Am Dienstag wurde vor Gericht bekannt gegeben, dass Ronnie gestanden hat. Ein Streit um eine gemeinsame Hanfplantage soll der Auslöser für die tödliche Auseinandersetzung am 18. Dezember 2012 gewesen sein.
Erschossen nach Streit
Diese Plantage befand sich in einer Hütte im Porta Isola Park in Stevensweert. Die beiden gerieten in der Hütte in einen Streit. "Er berichtete, dass er mit Andy de Heus in einen Streit geraten sei. Dieser eskalierte und er griff dabei nach einer Schusswaffe", sagte Serge Weening, der Anwalt des Hauptverdächtigen aus Sittard, gegenüber The Guardian. "Er hat auf Andy de Heus geschossen.
Mehrere Verdächtige
Die Justiz teilte am Dienstag bei der ersten Anhörung in dem Fall mit, dass noch weitere Verdächtige im Spiel sind. "Ich habe rechtliche Beweise gegen mehrere Personen in diesem Fall", erklärte der Beamte. In seiner Aussage erwähnte Ronnie jedoch keine weiteren Personen. "Der Mandant übernimmt die Verantwortung für das, was dort passiert ist. Er hat über sich selbst gesagt, dass er derjenige ist, der das getan hat." Ob er damit andere entlastet, sagt Weening nicht. "Der Klient sagt einfach nichts über andere Personen", sagt er.
Ein toller Job
Ronnie sagt auch, dass er derjenige ist, der Andy de Heus "eingewickelt und begraben" hat. Die Leiche wurde 2016 in der Nähe eines Teiches in Stevensweert gefunden und tatsächlich vergraben. Die Justiz vermutet jedoch, dass Ronnie Hilfe hatte. Schließlich ist es verdammt anstrengend, eine Leiche allein zu bewegen UND zu vergraben. Außerdem war Ronnies Telefon nicht das einzige Mobiltelefon, das in der Mordnacht mehrere Telefonmasten anstrahlte.
Überfall auf Hicham
Das Telefon von Hicham Z. (36) nahm angeblich Kontakt mit denselben Masten auf. Für die Staatsanwaltschaft sind diese Telefonmasten Teil der Zeitachse. Die Tatsache, dass Hicham zur gleichen Zeit an denselben Orten war, würde zeigen, dass er zumindest dabei geholfen hat, die Leiche von De Heus zu entsorgen. Vor fast drei Jahren wurde auch die Wohnung dieses Verdächtigen durchsucht. Der Mann aus Roermond kannte Ronnie angeblich aus der Drogenszene. Die Beteiligten äußern sich noch nicht zu der möglichen Rolle von Hicham.
Mord in Deutschland
Übrigens ließ der Staatsanwalt am Dienstag auch durchblicken, dass Ronnie einen zweiten Mord gestanden hat. Anwalt Weening wollte das am Dienstag nicht näher erläutern. Laut einer Sprecherin der Staatsanwaltschaft handelt es sich um einen älteren Fall, der in Oberhausen spielt. "Das ist etwas, worüber er schon früher gesprochen hat, nicht in seiner letzten Aussage", sagte sie.
Der/die Angeklagte(n) in diesem Fall wird/werden unterstützt von:
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