Maastricht - Wie der Bassist der Heideroosjes in einem Fall von Kinderpornografie ins Spiel kam, will das Justizministerium jetzt nicht sagen. Die
Aktuelles Strafverfahren
Kriminalfall Sittard 'grässlich' (Telegraph)
MAASTRICHT -Der Prozess gegen die "Mörderfamilie" aus Sittard, die im Verdacht steht, zwei Iraker getötet zu haben, hat heute begonnen. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass die Verdächtigen zwei Männer getötet und ihre Leichen in Salzsäure aufgelöst haben. Dies wurde am Montag bei einer Pro-forma-Anhörung vor dem Gericht in Maastricht bekannt.
Der Staatsanwalt bezeichnete den Fall als einen "grässlichen Kriminalfall, in dem schreckliche Dinge passiert sind". Nach Angaben des Staatsanwalts tötete die Familie L. im Sommer 2009 den 24-jährigen Alan Gergeri in Tudderen, Deutschland, und im August den 29-jährigen Mouhammed Al Jader. Gergeri wurde angeblich mit einem Messer und einer Spitzhacke getötet, während Al Jader mit Dutzenden von Kugeln durchlöchert worden sein soll. Beide Leichen wurden der Anklage zufolge in einem Fass mit Salzsäure aufgelöst. Das Fass wurde täglich umgerührt, um den Auflösungsprozess zu beschleunigen. Die flüssigen Überreste der beiden Männer wurden angeblich auf kleine Eimer verteilt und weggespült.
Die Familie L. besteht aus Vater Hub, Mutter Els, den Söhnen Michel und Maurice und der Tochter Rachelle. Vater und Tochter sind flüchtig, die anderen Familienmitglieder befinden sich in Haft. Ron van K., ein Freund der Familie, soll geholfen haben, die Leiche von Al Jader verschwinden zu lassen.
Al Jader soll ständig Geld von der Familie L. verlangt haben, weil er von den kriminellen Aktivitäten der Familie wusste. Der Asylbewerber Gergeri soll Maurice, den jüngsten Sohn der Familie L., vergewaltigt haben.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Hauptverhandlung in der Strafsache erst im Laufe des nächsten Jahres stattfinden kann, da noch viele Ermittlungen erforderlich sind. Außerdem sind zwei Hauptverdächtige flüchtig. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden gegen die Verdächtigen ernsthafte Morddrohungen ausgesprochen, und es wurden angeblich hohe Summen für ihre Ermordung angeboten
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