Maastricht - Wie der Bassist der Heideroosjes in einem Fall von Kinderpornografie ins Spiel kam, will das Justizministerium jetzt nicht sagen. Die
Aktuelles Strafverfahren
Forderung nach Gefängnis für zwei Krijnens
MAASTRICHT - Unbedingte Haftstrafen wurden gestern in Maastricht gegen zwei Mitglieder der Familie Krijnen wegen Bedrohung und Gewaltanwendung gegen die Polizei gefordert. Gegen Breur (38) wurden sechs Monate und gegen seinen Schwager William M. (35) 3 Monate gefordert.
Breurs 19-jähriger Sohn Michael sollte 30 Stunden gemeinnützige Arbeit erhalten, weil er Anordnungen der Polizei nicht befolgt hatte, so Staatsanwalt Leonard Geuns. Junior hatte am Morgen auch in einem anderen Fall auf dem Zaun gestanden, der mit einem Vergleich beigelegt wurde: 20 Stunden gemeinnützige Arbeit. Die Krijnens mussten sich unter anderem wegen Bedrohung und Gewaltanwendung gegen die Polizei verantworten. Die Beamten waren am 27. Oktober abends zu einer Schlägerei in Breurs Haus unter der Noorderbrug gerufen worden. Dort hatte ein
Die Geburtstagsfeier von Breurs Freundin geriet außer Kontrolle. Breur und William hatten sich gestritten. Nach dem Rauswurf von Mutter Tiny hatte es Spannungen in der Familie gegeben.
Die Männer waren aggressiv gegenüber der Polizei, als diese nach ihnen sah und reagierten nicht auf die Aufforderung, sich zu verziehen oder zumindest ihre 'eigenen' vertrauenswürdigen Nachbarschaftsbeamten zu rufen. Die Disponenten berichteten von Aussagen wie Berg op of ik slaan jullie kapot und Kom maar op, ik slaan je in elkaar, homo. Während des Drängelns erhielt einer der Beamten von Breur einen Schlag ins Gesicht. Breur war sich zunächst nicht bewusst, dass es ein Polizist war, sagte er. Als er dies bemerkte, ging er sofort auf die Knie, um sich verhaften zu lassen. "Mir wurde klar, dass ich einen großen Fehler gemacht hatte und ich wollte die Sache nicht noch schlimmer machen. Außerdem muss ich mich noch um meine Mutter kümmern." Schwager William wehrte sich vehement dagegen, sich zu ergeben und flippte aus, wie die Beamten berichteten. Die Männer hatten getrunken. William hatte seine Oberbekleidung ausgezogen, schwarze Handschuhe angezogen und Kung-Fu-Bewegungen gemacht. Es wäre besser gewesen, wenn sich die Polizei nicht in einen internen Streit eingemischt hätte, dann wäre die Sache nicht so aus dem Ruder gelaufen, meinten die Verdächtigen. Das Vorgehen der Polizei gegen William sei unverhältnismäßig gewesen, argumentierte Anwalt Peer Szymkowiak. Dem widersprach der Staatsanwalt. Die Polizei habe sich auf Schlagstock und Pfefferspray beschränkt. Geuns argumentierte, die Männer hätten die Polizei einfach ihre Arbeit machen lassen sollen.
'Komm, ich verprügle dich, Schwuler'.
Die Mehrstrafenkammer wird ihr Urteil am 25. November verkünden. Breur droht auch die Vollstreckung einer bereits verhängten 12-monatigen Haftstrafe auf Bewährung. Es wurde auch Schadensersatz gefordert. Der Antrag auf Aufhebung der Untersuchungshaft wurde abgelehnt. Breur ist in Breda inhaftiert, William in Roermond.
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