Maastricht - Wie der Bassist der Heideroosjes in einem Fall von Kinderpornografie ins Spiel kam, will das Justizministerium jetzt nicht sagen. Die
Aktuelles Strafverfahren
Ex-Polizist in Roermond beschuldigt, Nacktfotos von sich verbreitet zu haben (Limburger.nl)
- Jos Emonts
Die Staatsanwaltschaft (OM) verdächtigt einen 42-jährigen ehemaligen IKT-Mitarbeiter der Limburger Polizei des 'digitalen Bleistiftverkaufs'. So fasste der Polizeirichter in Roermond, der sich am Freitag mit seinem Fall befasste, die Anschuldigung der Staatsanwaltschaft zusammen.
Der Verdächtige aus Roermond hat angeblich fast zweihundert Nacktbilder von sich selbst über WhatsApp und E-Mails an seine Schwiegereltern, Kollegen und Bekannten geschickt. Außerdem soll er achtzig Bilder über Flugblätter in dem Viertel Hoogvonderen, in dem er lebt, verteilt haben. Der Mann wurde deswegen entlassen. Am Freitag wurde der Fall, der bereits 2015 begann, strafrechtlich weiterverfolgt.
Falsche Erklärung
Vor Gericht bestritt er, die Nacktfotos aufgenommen und verbreitet zu haben. Der Ex-Polizist wurde bereits 2015 wegen Verleumdung, übler Nachrede und Erpressung angezeigt. Dies brachte ihm schließlich eine weitere Anklage ein: eine Falschmeldung.
Im Laufe der Ermittlungen kamen die Ermittler zu dem Verdacht, dass der ICT-Kollege sich selbst nackt in der Dusche und auf dem Bett fotografiert und die Aufnahmen auch verbreitet hatte. Dieser Verdacht erhärtete sich noch, als der Mann gestand, dass er tatsächlich von Zeit zu Zeit Nacktfotos gemacht hatte.
Aber es wären nicht die Bilder, die digital in Umlauf gebracht wurden und in der Nachbarschaft kursieren. Er vermutet, dass der Ex-Partner seiner Frau dies getan hat. Der ehemalige IKT-Mitarbeiter behauptet, dass es technisch möglich ist, das Telefon von jemandem aus der Ferne zu hacken, dann Fotos damit zu machen und sie auf einem anderen Gerät einzubringen.
Vorteil
Das Niederländische Forensische Institut (NFI) hat der Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass dieses Szenario höchst unwahrscheinlich ist. Nach Ansicht des Anwalts sollte sein Mandant unabhängig von der technischen Diskussion einen Vertrauensvorschuss erhalten. "Es ist völlig unlogisch, dass jemand sich selbst, seiner Frau und seinen Kindern so etwas antut", sagte er.
Die Polizeirichterin hat sich am Freitag noch nicht getraut, den Knoten endgültig zu knüpfen. Sie möchte, bevor sie das Urteil verkündet, dass das Szenario des Verdächtigen noch einmal bei der NFI getestet wird.
Der Rechtsanwalt, der den/die Angeklagten in dieser Strafsache unterstützt, ist:
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