Maastricht - Wie der Bassist der Heideroosjes in einem Fall von Kinderpornografie ins Spiel kam, will das Justizministerium jetzt nicht sagen. Die
Aktuelles Strafverfahren
Forensische Experten nach Lanaken (Limburger)
LANAKEN - Im Fall des Säuremordes in Belgien haben Kriminaltechniker am Dienstag erneut nach Beweisen gesucht. Die Experten hatten die Hilfe einer Firma aus Stein in Anspruch genommen, die auf das Sägen und Schleifen von Beton spezialisiert ist.
Die Untersuchung fand in Lanaken, Belgien, statt. In dieser Gemeinde wohnt Ron van K (53). Sein Haus und sein Garten wurden durchsucht. Die Justiz wollte nicht sagen, was das Ergebnis der Aktion war. Van K. wird verdächtigt, an der Ermordung des Irakers Mouhammed Al Jader im Jahr 2011 beteiligt gewesen zu sein und Al Jader und einen weiteren Iraker, Alan Gergeri, in Säure aufgelöst zu haben. Letzterer wurde angeblich im Jahr 2009 getötet. Nach Angaben des Justizministeriums wurden die Leichen zerstückelt und in einer Mischung aus Schwefel- und Salpetersäure aufgelöst.
Neben Van K. gibt es fünf weitere Verdächtige in dem Fall der Säuremorde. Alle stammen aus der Familie L. aus Tudderen. Es handelt sich um Michel (26), Maurice (21), die immer noch flüchtige Schwester Rachelle (20) sowie Vater Hub (58) und Mutter Els (58). Der aus Geleen stammende Van K. war ein Freund der Familie und hat bereits bei den Ermittlungen mitgearbeitet. Auf seine Anweisung hin wurden in einer Wand des Hauses der Familie L. eine neue Blutspur und eine Einschussstelle gefunden. Van K.s Anwalt Wouter Smeets konnte gestern nicht sagen, ob die Suche in Belgien auch auf die Hinweise seines Mandanten zurückgeht oder ob die Justiz von sich aus mit der Spurensuche begonnen hat. "Ich habe in den letzten Tagen nicht mit meinem Mandanten gesprochen", sagte er gestern. Ein Sprecher der Justiz wollte gestern nicht sagen, was der Anlass für die Suche war.
Das Gericht in Maastricht rechnet mit einer Verhandlung in der Hauptsache im Jahr 2013. Die nächste Anhörung findet am 23. Oktober statt.
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