Maastricht - Wie der Bassist der Heideroosjes in einem Fall von Kinderpornografie ins Spiel kam, will das Justizministerium jetzt nicht sagen. Die
Aktuelles Strafverfahren
Wird der Corona-Husten Frenkie P. bald teuer zu stehen kommen? (Limburger.nl)
Wenn Frenkie P. hinter Gittern überhaupt ein Tagebuch führt, wird er es definitiv am Dienstag, den 18. August 2020, geführt haben. An diesem Tag wird er versuchen, eine reale Aussicht auf eine Neubewertung seiner Strafe im Schnellverfahren nach mehr als 26 Jahren Haft zu erzwingen.
Es bleibt abzuwarten, ob es für P. und seine Anwälte Sjanneke de Crom und Cliff Raafs noch Sinn macht, zum Gericht nach Den Haag zu reisen, nachdem der 47-jährige Venloer letzte Woche in der Justizvollzugsanstalt in Sittard einen Fehler gemacht hat. Schließlich ist Frenkie P., der Anführer der zu lebenslanger Haft verurteilten Venloer Bande, seit kurzem auch als 'coronahoester' bekannt. Er soll am Donnerstag im Gefängnishof von Sittard einen ferngesteuerten Elektriker und einen Wachmann angehustet haben. Dann schimpfte er angeblich über die Sicherheitsbeamten, die ihn auf sein Verhalten ansprachen. Dies brachte ihm 14 Tage Einzelhaft und eine (vorübergehende?) Verlegung in das Gefängnis in Alphen aan den Rijn ein. Die endgültigen Konsequenzen könnten für P. noch drastischer sein. Er könnte seine Chancen auf eine vorzeitige Entlassung 'im Handumdrehen' weggeworfen haben. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie ist Spucken und Husten - (drohende) Gewalt oder Beleidigung - gegenüber anderen hoch angesehen.
Minister
Laut Frenkie P. selbst werden die als Scherz gemeinten Hustenanfälle daher nicht zu seinen Gunsten sprechen, wenn der Minister schließlich entscheiden muss, ob er langsam aber sicher auf eine Rückkehr in die Gesellschaft vorbereitet werden kann. Erst letztes Jahr entschied der Beratende Ausschuss für lebenslange Strafen, dass Frenkie P. 'angesichts seiner Persönlichkeit und des Risikos eines Rückfalls nicht die Zuversicht gibt, dass die Dinge gut laufen werden'. Dann, ein Jahr später, sollten Sie selbst mit scherzhaft gemeinten Hustenanfällen während der Corona-Krise vorsichtig sein.
Unterstützt von seinen Anwälten sucht Frenkie P. im Rahmen eines Schnellverfahrens nach neuen Wegen, um nicht bis zu seinem Tod im Gefängnis bleiben zu müssen. Das System der Neubeurteilung hätte seine Tücken. Die Anhörung der Klage war für den 1. April angesetzt und wurde aufgrund der Corona-Krise auf Dienstag, den 18. August, verschoben.
Die Anwälte von P., Sjanneke de Crom und Cliff Raafs, sehen keinen Grund, die Klage abzubrechen. "Wir wollen das System anprangern. Daran ändert auch dieser Vorfall nichts." De Crom unterstreicht noch einmal, dass Frenkie P. darauf beharrt, dass die "Hustenanfälle als Scherz gemeint waren". "Meinem Mandanten zufolge wurden die Ereignisse stark aufgebauscht. Der Vorfall hat sich dann verselbständigt."
Der/die Angeklagte(n) in diesem Fall wird/werden unterstützt von:
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